Was ich 30 Jahre lang verschwiegen habe.
7 Wahrheiten, die jede Mutter kennen muss.

Ein Sattlermeister bricht sein Schweigen. Für die Sicherheit deines Kindes.

Du bist hier, weil dir die Sicherheit deines Kindes wichtiger ist als alles andere. Das unterscheidet dich von den meisten Müttern am Stall.

30 Jahre habe ich Sattelseife, Lederfett und Glanz-Spray empfohlen. Produkte, die Leder von innen zerstören. Weil die Industrie es mir so beigebracht hat.

Bis vor neun Monaten ein Mädchen gestorben ist. Hier ist, was ich seitdem herausgefunden habe.

Was du hier liest, kann ich nicht mehr für mich behalten. Deswegen schreibe ich es auf. Für jede Mutter, die ihr Kind aufs Pferd setzt.
Thomas Brenner
Thomas Brenner ✓ Verifiziert Sattlermeister in 5. Generation · Warendorf
Sattlermeister Thomas Brenner in seiner Werkstatt

1. Was der aufgeschnittene Gurt gezeigt hat

Der Sattelgurt kam nach dem Unfall zu mir in die Werkstatt. Die Polizei wollte wissen, warum er gerissen ist. Ich habe ihn aufgeschnitten. Mit dem Messer, das schon mein Vater benutzt hat.

Außen: Leder. Glänzend. Geschmeidig. Gepflegt. Innen: tot.

Die Fasern waren wie trockenes Papier. Kein Halt. Keine Elastizität. Kein Widerstand. Ein Gurt, der ein Kind und ein 500-Kilo-Pferd halten soll. Einfach durch.

Die Mutter hatte alles richtig gemacht. Alles. Außer eine Sache: Sie hat nie umgedreht. Sie hat nie gelesen, was da wirklich drin ist.

Ich habe die Rückseiten der drei Produkte gelesen, die sie benutzt hat. Petroleum. Silikon. Glycerin. Drei Stoffe, die Leder von innen töten.
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2. Warum Pflege töten kann

Die meisten Pflegemittel pflegen nicht. Sie beschichten. Schicht für Schicht legen sie sich über das Leder. Von außen sieht alles gepflegt aus. Der Glanz stimmt.

Darunter verdunsten die natürlichen Fette. Die Kollagenfasern reiben sich trocken aneinander. Ohne Fett. Wie Holz auf Holz. Dann kommt der Pferdeschweiß. Salz. Dringt durch die Beschichtung. Zieht die letzten Reste Fett raus.

Das Leder stirbt von innen. Und es sieht von außen noch gepflegt aus. Monatelang. Bis ein Gurt nachgibt. Oder ein Steigbügelriemen. Oder eine Naht.

Der Gurt von diesem Mädchen war 4 Jahre alt. Nicht alt. Nicht verschlissen. Erstickt. Von Produkten, die ich selbst empfohlen habe.
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3. Die Rezeptur meines Großvaters

In der Nacht nach dem Unfall habe ich die Schublade aufgezogen, die ich seit Jahren nicht mehr geöffnet hatte. Die Rezeptur meines Großvaters. Handgeschrieben. Auf einem Zettel, der älter ist als ich.

Bio-Bienenwachs — von einem Imker im Allgäu. 200 Völker, Bergwiesen. Schützt die Faser, aber versiegelt nicht. Es atmet. So wie Bienen ihren Stock schützen: von außen dicht, von innen lebendig.

Hanfsamenöl — kaltgepresst. Wirkt gegen Pilzbefall. In der feuchten Sattelkammer kein Schimmel. Zieht in Minuten ein.

Jojobaöl — gleicht dem natürlichen Lederfett bis aufs Molekül. Wird nicht Teil der Oberfläche. Wird Teil der Faser. Dringt ein, statt zu beschichten.

Sheabutter — handgepresst. Macht geschmeidig ohne Film. Kein Nachdunkeln. Kein rutschiger Sitz.

Vier Zutaten. Du kannst sie deinem Kind vorlesen. Jede einzelne.

Kein Silikon. Kein Petroleum. Kein Glycerin. Kein Lösungsmittel. Nichts, was beschichtet.

Mein Großvater hat damit Sättel behandelt, die 40 Jahre gehalten haben. Kein einziger Gurt ist gerissen. Kein einziger Riemen hat nachgegeben.
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4. Sicher für dein Kind. Sicher für dein Pferd.

Auf der Sattelseife, die die Mutter benutzt hat, stand: „Nicht auf der Haut anwenden.“ Das Produkt, das sie jeden Tag auf das Zaumzeug geschmiert hat, das ihre Tochter am Kopf ihres Pferdes angefasst hat. Am Maul. An der Haut.

LederKur besteht aus vier Naturstoffen. Keine Handschuhe. Keine Belüftung. Kein chemischer Geruch. Dein Kind kann die Zügel ins Maul seines Ponys schieben. Kann sich die Hände ins Gesicht wischen. Ohne dass du dir Gedanken machen musst.

Eine Mutter aus Niedersachsen: „Meine Tochter ist elf. Seit ich gelesen habe, was in unseren alten Produkten drin war, kommt mir nichts anderes mehr auf ihr Zaumzeug. Nie wieder.
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Ich habe den Preis gesenkt. Nicht weil die Salbe weniger wert ist. Sondern weil ich will, dass jede Mutter sich das leisten kann.

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5. Was andere Mütter sagen

Katharina reitet seit 25 Jahren. Sie hat umgestellt. „Mein Sattel fühlt sich an wie frisch aus deiner Werkstatt, Thomas. Und ich mache sonst nichts mehr.“

Eva hat mir geschrieben: „Ich habe noch nie eine Bewertung geschrieben. Aber hierfür mache ich eine Ausnahme.“

Melanie: „Alles hat den Sattel fettig oder wachsig gemacht. Das hier ist das Erste, wo das nicht passiert.“

Über zwölftausend Reiterinnen haben umgestellt. Die meisten sagen dasselbe: die natürlichen Inhaltsstoffe waren der Grund.

Nach dem Unfall habe ich jeder Kundin gesagt: Dreht die Dose um. Lest, was da draufsteht. Die meisten haben es zum ersten Mal getan.
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6. Es zieht ein. Es nährt. Es hält.

Die Salbe dringt ein. Sie nährt die Faser von innen. Das Leder bleibt stark. Es bleibt elastisch. Es hält, was es halten soll. Ein Kind.

Kein Film. Kein Kleben. Kein Nachdunkeln. Aufgetragen, eingezogen, fertig. In fünf Minuten. Für Sattel, Gurt, Trense, Stiefel und alles, was dein Kind am Pferd trägt.

Einen Riss kann auch diese Salbe nicht rückgängig machen. Was kaputt ist, ist kaputt. Aber sie kann verhindern, dass es so weit kommt. Bei jedem Gurt. Bei jedem Riemen. Bei jedem Steigbügel. Bei jedem Zügel, den dein Kind in der Hand hält.
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7. Was eine Dose kostet — und was sie verhindert

Was in deinem Putzkasten liegt: Sattelseife (18 €), Lederfett (22 €), Lederöl (15 €), Silikon-Spray (12 €). Zusammen: über 67 €. Und keins davon schützt die Faser.

Eine Dose LederKur: 44,99 € statt 74,90 €. Meine Enkelin hat mir geholfen, die Salbe online anzubieten. Wir haben den Preis gesenkt. Nicht weil sie weniger wert ist. Sondern weil ich will, dass jede Mutter sich das leisten kann.

Weniger ist mehr. Eine kleine Menge. Fünf Minuten. Fertig. Eine Dose reicht für den kompletten Sattel, Gurt, Trense, Stiefel und Zügel deines Kindes.

Ich hätte mir gewünscht, dass ich das 30 Jahre früher verstanden hätte. Dann wäre dieses Mädchen vielleicht noch am Leben.

Wenn du zu den Müttern gehörst, die ihr Kind aufs Pferd setzen und wissen wollen, dass alles sicher ist. Wenn du die Verantwortung für dein Kind nicht an der Ladenkasse abgibst. Dann gehörst du zu uns. Es sind nicht viele. Aber es werden jeden Monat mehr. Weil Mütter reden. Am Stall. In der Sattelkammer. Beim Putzen.

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